Chris Schwaiger im Feld — österreichischer Wildtierfotograf mit Ausrüstung im natürlichen Lebensraum Chris Schwaiger unterwegs in den österreichischen Alpen — Vorbereitung auf eine Wildtierfotografie-Expedition in der Morgendämmerung

Ich bin Wildtierfotograf mit Basis in den Hohen Tauern in Österreich. Meine Arbeit führt mich weltweit — von den Bergen und Wäldern der Alpen bis in entlegene Wildnisgebiete auf mehreren Kontinenten. Die Tiere, die ich fotografiere, sind jene, die die meisten Menschen nie aus der Nähe zu sehen bekommen: Wisente, die sich durch uralte Wälder bewegen, Steinadler in den Aufwinden über der Baumgrenze, Rothirsche im ersten Licht, Gämsen in senkrechten Felswänden und große Raubtiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

Ich bin vollständig Autodidakt. Was ich weiß, stammt aus Jahrzehnten im Feld — aus dem Beobachten, Warten und Verstehen der Rhythmen der Tiere und der Landschaften, in denen sie leben. Wenn es sich vermeiden lässt, arbeite ich nicht aus Verstecken oder Fahrzeugen heraus. Ich bin lieber zu Fuß unterwegs, auf Augenhöhe mit dem Tier, langsam und bedacht durch seine Welt.

Mein Ansatz beruht auf Geduld. Ich plane mehrwöchige Feldexpeditionen und kehre Saison für Saison, Jahr für Jahr an dieselben Orte zurück. Ich lerne Wanderrouten, Fressgewohnheiten, Reviergrenzen. Manche Bilder brauchen Tage. Andere Wochen. Einige wenige haben Jahre gedauert — immer wieder zum selben Grat, zur selben Lichtung, zum selben Wasserloch zurückzukehren und darauf zu warten, dass Licht und Moment zusammenfinden.

Ich köder nie, verwende nie Lockrufe und inszeniere nie eine Szene künstlich. Das Verhalten des Tieres wird niemals für ein Bild kompromittiert. Wenn das Foto nicht zu den Bedingungen des Tieres entsteht, entsteht es nicht. Das ist nicht verhandelbar.

Licht steht im Zentrum meiner gesamten Arbeit. Ich jage die goldenen Stunden — die ersten Minuten nach Sonnenaufgang, die letzten vor der Dunkelheit — und das ruhige, diffuse Licht bedeckter Tage, das Textur und Detail auf eine Art zeigt, wie direktes Sonnenlicht es nie vermag. Natürliches Licht zu verstehen ist für meine Arbeit genauso wichtig wie das Verständnis der Tiere selbst.

Die Bilder in diesem Portfolio sind das Ergebnis jahrelanger Feldarbeit in mehreren Ländern und auf verschiedenen Kontinenten. Es sind keine Schnappschüsse. Jedes einzelne trägt das Gewicht der Zeit, der Bedingungen und der Disziplin, die nötig waren, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, im richtigen Licht — und mit der Zurückhaltung, das Tier seine eigene Geschichte erzählen zu lassen.

Ich stehe für redaktionelle Aufträge, Fine Art Prints, Ausstellungen, Naturschutzfotografie-Projekte und Markenpartnerschaften zur Verfügung. Wenn Sie ein Projekt im Sinn haben, freue ich mich von Ihnen zu hören.

chris.schwaiger@hotmail.com

Fünf Prinzipien

Das sind die Regeln, nach denen ich arbeite. Es sind keine Richtlinien — es sind Verpflichtungen. Jedes Bild in diesem Portfolio wurde innerhalb dieser Grenzen gemacht.

01 Geduld vor Verfolgung Jedes Bild wird durch Zeit verdient. Tage, manchmal Wochen, für ein einziges Foto.
02 Licht vor allem Natürliches Licht formt alles. Ich jage die goldenen Stunden und die Stille dazwischen.
03 Niemals ködern, niemals locken Keine Köder, keine Lockrufe, keine künstliche Inszenierung. Das Verhalten des Tieres wird nie kompromittiert.
04 Augenhöhe Ich arbeite auf der Höhe des Tieres. Das verändert die Perspektive — und die Beziehung.
05 Feldkenntnis vor Ausrüstung Wissen über Lebensraum und Verhalten zählt mehr als jedes Objektiv.
10+
Jahre im Feld
2
Kontinente
50+
Arten dokumentiert
5
Länder

Aufträge & Anfragen

Verfügbar für redaktionelle Aufträge, Naturschutzfotografie-Projekte, Markenpartnerschaften, Fine Art Prints und Ausstellungen. Mit Sitz in Österreich, international tätig.

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